Wenn Lernende angehalten werden, im Internet zu produzieren, so müssen unweigerlich die Persönlichkeitsrechte der beachtet werden. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Lernenden zu schützen. So können Profile mittels Phantasienamen und künstlichen Avataren “maskiert” werden. Des Weiteren kann auf Systeme zurückgegriffen werden, die eine Community nach außen hin abschirmen. Persönlichkeitsrechte sind auch zu beachten, wenn es um die Verwendung von Fotos, Videos oder anderen Aufnahmen der Lernenden geht.
Halten Sie in Anbetracht des Medienverhaltens der Lernenden diese Sorgen für übertrieben? Auch sind kulturelle Unterschiede zu bedenken. Sollten diese Fragen überhaupt beachtet werden und wenn ja, wie? Diskutieren Sie mit
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Wenn Medien im Unterricht genutzt werden, muss eine entsprechende Kompetenz im Umgang mit den Medien und der möglichen Chancen und Gefahren erfolgen. Im Zusammenhang mit Web 2.0 sind dies vor allem diese Kompetenzbereiche:
- Technik: Wie werden die Werkzeuge (effektiv) genutzt? Wie werden Beiträge erstellt, verändert und technisch realisiert?
- Inhalt: Wodurch sie Blogeinträge, Podcasts, Wiki-Beiträge etc. stylistisch und in der Darstellung gekennzeichnet? Wie werden die Inhalte am besten aufbereitet? Wie bindet man Quellenverweise, Zitate u.ä. ein?
- Quellenkritik: Wie kann die Authentizität und Richtigkeit von Inhalten geprüft werden? Wie sind Inhalte zu bewerten, die aus Web 2.0-Anwendungen (z.B. Wikipedia) übernommen werden.
- Rechtliche Fragen: Was muss beachtet werden, um die Persönlichkeitsrechte der eigenen Person und anderer zu schützen? Welche Inhalte dürfen wie im Internet genutzt werden (Copyright, Creative Commons, Fair Use).
Wurde ein Kompetenzbereich vergessen? Wie können medienpädagogische Aspekte am besten vermittelt werden? Diskutieren Sie mit!
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E-Learning hat eine “Sollbruchstelle” – die Lernenden. Vor allem, wenn Lernende produzierend tätig werden sollen, ist ihre Motivation ein Kernproblem.
Wie kann Motivation aufgebaut werden oder ist diese durch die Nutzung von Web 2.0-Technologie gar per se gegeben? Wie kann Motivation gesteigert und – noch wichtiger – über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden? Wie geht man mit Lernenden um, die sich dem Web 2.0 ganz verweigern bzw. es nicht einsetzen wollen, um eine Fremdsprache zu lernen? Diskutieren Sie mit!
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Anwendungen wie soziale Netzwerke (z.B. Facebook) lassen nur einen Account pro Person zu. Dürfen Lehrende ihre Lernenden auffordern, sie als Freund/in zu registrieren und so Zugang auch zu privaten Einträgen erlauben?
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Bloggende Lernende, twitternde Schüler/innen, Schreibprojekte eines Kurses, aber nur 24 Stunden Zeit am Tag. Die Rolle der/des Lehrenden wird sich ändern. Man kann nicht mehr alles korrigieren. Tötet man gar die Motivation, wenn man Lernende korrigiert? Wie gehen wir mit Kommentaren anderer Internetnutzer um? Wie sieht es mit Selbstkorrektur und der anderer Lernender aus?
Was denken Sie? Diskutieren Sie mit!
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Das Phänomen Web 2.0 ist gekennzeichnet durch gemeinsames Erarbeiten, Teilen von Wissen und Vernetzung untereinander. Wie kann man dies im Fremdsprachenunterricht fördern?
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Lernende erhalten durch das Web 2.0 zusätzliche Lernanlässe und –ergebnisse. Wie können diese in den Fremdsprachenunterricht eingebracht werden?
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Wie alle neuen Anwendungen, haben Web 2.0-Anwenungen einen Hauch von “Exotik”. Wichtig ist, dass man jedoch bei aller Euphorie nicht blind die Werkzeuge einsetzt. Der Wahl der Werkzeuge sollte die Entwicklung einer Aufgabenstellung voraus gehen.
Natürlich steht es uns frei, immer wieder neue Aufgabenformen auf Grundlage neuer Werkzeuge zu entwickeln, jedoch ist die Nutzung eines neuen Werkzeugs kein Selbstzweck, sondern dient der Umsetzung einer Aufgabenstellung. Was denken Sie?
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Anhand von drei Projekten soll gezeigt werden, wie Lerner web 2.0-Anwendungen (z. B. E-Journal, Blog, Google Map, Podcast) zur aktiven Mediengestaltung und interkulturellen Begegnung (Social Publishing) nutzen und dabei neben ihrer Medienkompetenz auch ihre interkulturelle kommunikative Kompetenz entwickeln.
Im E-Journal „Märchen grenzenlos erzählen“ begegnen sich Deutschklassen aus 18 Ländern (veranschaulicht auf der integrierten Google Map) virtuell im Online-Medium E-Journal, indem sie sich über Märchen ihrer Länder austauschen und eigene moderne Märchenversionen im E-Journal veröffentlichen (z.B. mit Podcasts). Im interkulturellen Goleo-E-Journal lernen sich Deutschklassen durch den Besuch des WM-Maskottchens kennen. Beim interkulturellen „Naturtagebuch-Projekt“ (CLIL) dienen Blogs als Online-Tagebücher und zum Austausch über die dokumentierten Tiere und Pflanzen der Projektpartner.
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In diesem Beitrag soll ein Projekt des Departments of Education and Training New South Wales (NSW)/Australien in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Australien/Sydney und ausgewählten Schulen in NSW vorgestellt werden, das sich zum Ziel gesetzt hat, über die Nutzung u.a. der web 2.0-Anwendungen mehr SchülerInnen für die Wahl der Fremdsprache Deutsch zu begeistern.
In diesem Kontext steht das Projekt „Get Connected in German“. An vier Schulen wird in einem Unterrichtsversuch im 100-Stunden-Kurs erprobt, die neuen Technologien intensiv mit dem Sprachlernen zu verbinden. Im Beitrag sollen sowohl das inhaltliche Konzept des Unterrichtsversuchs als auch erste Ergebnisse vorgestellt werden. Weiterlesen →
Kategorien: Präsentation · Sektionsblock 2 (Do/Fr)
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